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Pick-by-Light im E-Commerce: Mehrauftragskommissionierung ohne Verwechslungen

Im E-Commerce zeigt Pick-by-Light dem Kommissionierer per Licht, zu welchem Auftrag auf dem Wagen oder in welches Fach der Put-to-Light Wand der entnommene Artikel gehört. Pickliste und Suchen entfallen, sodass eine Person mehrere Aufträge in einem Rundgang erledigt. Das Ergebnis: bis zu 50 % schnellere Kommissionierung, bis zu 90 % weniger Fehler und weniger Retouren durch Verwechslungen.

Auf einen Blick

  • Mehrere Aufträge in einem Rundgang
  • Eigene Pick-by-Light-Entwicklung seit 2018
  • Einarbeitung neuer Kräfte in rund 30 Minuten

Warum Onlinehändler an die Grenzen der Papierkommissionierung stoßen

Ein typischer Onlineauftrag umfasst nur wenige Positionen, davon gibt es aber täglich Hunderte bis Tausende. Wer Auftrag für Auftrag kommissioniert, läuft immer wieder dieselben Gänge ab, Papierlisten bremsen, und jede verwechselte Größe oder Farbe führt zu Reklamation, Rücksendung und verärgerten Kunden. In Spitzen wie Black Friday oder Weihnachten kommen Aushilfen hinzu, für deren Einarbeitung kaum Zeit bleibt.

Pick-by-Light im E-Commerce: Mehrauftragskommissionierung ohne Verwechslungen

So beschleunigt Pick-by-Light den Versand im Onlinehandel

Kommissionierwagen für mehrere Aufträge

Der Wagen trägt Behälter für mehrere Aufträge. Am Regal zeigt das Licht am Wagen, in welchen Behälter wie viele Teile gehören. Die Kommunikation läuft über WLAN, der Li-Ion-Akku hält einen ganzen Arbeitstag.

Put-to-Light Wand für Batch-Kommissionierung

Bei vielen Kleinaufträgen wird sammelkommissioniert und erst an der Wand verteilt. Nach dem Scan leuchtet das richtige Fach auf, ein vollständiger Auftrag meldet sich zum Verpacken.

Weniger Reklamationen durch Verwechslung

Jede Ablage wird per Taste oder optischem Sensor bestätigt. Fehler fallen so schon am Regal auf und nicht erst beim Kunden, der fremde Ware erhält.

Bereit für Saisonspitzen

Aushilfen müssen das Sortiment nicht kennen, sie folgen dem Licht. Die Kapazität wächst Wagen für Wagen oder Fach für Fach mit dem Auftragsvolumen.

So funktioniert es

  1. 1Shopsystem oder WMS geben Aufträge frei, das System bündelt sie zu einer Welle für einen Wagen oder eine Wand.
  2. 2Die Behälter auf dem Kommissionierwagen werden konkreten Aufträgen zugeordnet.
  3. 3Am Regal entnimmt der Mitarbeiter die Ware, das Licht am Wagen zeigt Behälter und Menge.
  4. 4Die Ablage wird per Taste oder Sensor quittiert, die Rückmeldung geht in Echtzeit an das WMS.
  5. 5Fertige Aufträge gehen direkt zum Packtisch, bei Batch-Kommissionierung zuerst über die Put-to-Light Wand.

Anbindung an WMS und ERP

Aufträge übernehmen wir aus Ihrem WMS oder ERP per REST API, MQTT oder WebSocket, Rückmeldungen gehen in Echtzeit zurück. Ohne eigenes Lagerverwaltungssystem können Sie unser Logisio WMS nutzen, oder die Steuerungssoftware CI4 übernimmt die nötige Logik. Eine Testumgebung erlaubt es, die Anbindung zu prüfen, bevor der erste Wagen in Betrieb geht.

Software

Was Sie für eine Anfrage vorbereiten

  • Aufträge pro Tag im Normalbetrieb und in der Spitze
  • Durchschnittliche Positionen pro Auftrag
  • Anzahl der Artikel und Art der Regale
  • Eingesetztes Shopsystem, WMS oder ERP
  • Ob Sie wagenbasiert oder im Batch mit Put-to-Light Wand kommissionieren möchten

Häufige Fragen

Ja. Sie können mit einem einzigen Wagen starten und den Nutzen im laufenden Betrieb prüfen. Bewährt er sich, ergänzen Sie schrittweise weitere Wagen oder eine Put-to-Light Wand, je nach Auftragswachstum. Sie müssen nicht das ganze Lager auf einmal ausstatten, und wir rüsten auf Wunsch auch Ihren vorhandenen Wagen nach.

Das hängt vom Auftragsprofil ab. Der Wagen eignet sich bei Aufträgen mit mehreren Positionen und größeren Lagern, weil ein Mitarbeiter mehrere Aufträge pro Rundgang erledigt. Die Wand lohnt sich bei vielen Kleinaufträgen: Es wird gesammelt kommissioniert und erst an der Wand auf Aufträge verteilt. Häufig werden beide kombiniert.

Die Bedienung besteht darin, dem Licht zu folgen und die Ablage zu bestätigen. Die Einarbeitung dauert daher etwa 30 Minuten und setzt keine Kenntnis von Sortiment oder Lagerplätzen voraus. In der Spitze erhöhen Sie die Kapazität mit Personal statt mit langen Schulungen, und jede Ablage wird weiterhin geprüft.

Das Lager des Onlineshops Zuty (Westlogic) kämpfte mit Reklamationen und zu geringer Kapazität in Spitzenzeiten. Nach Einführung einer Sortierwand, die mehrere Aufträge gleichzeitig bedient, sanken die Reklamationen nahezu auf null, pro Schicht wurden 2 Personen eingespart und die Auftragsbearbeitung wurde deutlich schneller.

Sollen wir Ihren Prozess anschauen?

Nennen Sie uns Anzahl der Lagerplätze, Aufträge und Schichten – wir schlagen eine Lösung und eine Amortisationsschätzung vor.