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Werkerführung am Montagearbeitsplatz: das richtige Teil in jedem Schritt

Am Montagearbeitsplatz lässt Pick-by-Light den Behälter mit dem Teil aufleuchten, das im aktuellen Arbeitsschritt benötigt wird, und gibt den nächsten Schritt erst nach der Quittierung frei. Als Poka-Yoke sichert es richtiges Teil und Reihenfolge, ohne dass der Werker Zeichnung oder Liste lesen muss. Fehler in der Variantenmontage sinken, neue Mitarbeiter sind schneller produktiv.

Auf einen Blick

  • Mikroplätze ab 15 mm für Kleinteile
  • Berührungslose Quittierung per optischem Sensor
  • Werkerführung aus eigener Entwicklung seit 2018

Warum Montagefehler am Greifbehälter entstehen

Variantenreiche Handmontage fordert viel vom Werker: Er muss wissen, welche Schraube, welcher Stecker oder welche Dichtung zu welcher Version gehört und in welcher Reihenfolge. Behälter mit ähnlichen Teilen stehen nebeneinander, ein kurzer Moment der Unachtsamkeit genügt. Der Fehler fällt oft erst in der Endprüfung oder beim Kunden auf, wo die Korrektur am teuersten ist.

Werkerführung am Montagearbeitsplatz: das richtige Teil in jedem Schritt

Was Pick-by-Light am Arbeitsplatz verändert

Schritt-für-Schritt-Führung

Es leuchtet immer nur der Behälter des aktuellen Schritts. Nach der Quittierung folgt sofort das nächste Teil, die Montagereihenfolge hält der Arbeitsplatz selbst.

Quittierung ohne Zeitverlust

Ein optischer Sensor erkennt den Griff ins Fach, der Werker muss nichts drücken. Wo bewusste Bestätigung nötig ist, dient die Taste am Modul PUM-A.

Kleinteile im engen Raster

LED-Bänder im Aluprofil erlauben Plätze ab 15 mm Breite. So lassen sich selbst schmale Behälter mit Verbindungselementen klar unterscheiden.

Neue Varianten ohne Umbau

Die Platzzuordnung wird in der Software geändert. Kommt eine Variante hinzu oder werden Behälter umgestellt, ändert man Einstellungen statt Verkabelung.

So funktioniert es

  1. 1Der Werker scannt Auftrag oder Seriennummer, oder das übergeordnete System weist ihn zu.
  2. 2Das System erstellt die Schritt- und Teileliste für die Variante.
  3. 3Der Behälter für den ersten Schritt leuchtet, optional mit Mengenangabe.
  4. 4Sensor oder Taste quittiert die Entnahme, das nächste Teil leuchtet auf.
  5. 5Nach dem letzten Schritt wird der Abschluss erfasst, der Platz ist bereit für das nächste Stück.

Anbindung an WMS und ERP

Stücklisten und Arbeitsfolgen kann der Arbeitsplatz per REST API oder MQTT aus ERP, WMS oder Produktionssystem übernehmen und den Abschluss zurückmelden. Für einen autarken Arbeitsplatz lassen sich die Abläufe direkt in der Steuerungssoftware CI4 pflegen. Die Steuereinheit verbindet sich über WLAN oder LAN und wird per Weboberfläche eingerichtet.

Software

Was Sie für eine Anfrage vorbereiten

  • Anzahl Produktvarianten und Montageschritte
  • Anzahl und Größe der Greifbehälter
  • Bevorzugte Quittierung: Sensor, Taste oder App
  • Autarker Betrieb oder Anbindung an ERP/MES
  • Fotos oder Skizze des heutigen Arbeitsplatzes

Häufige Fragen

Poka-Yoke bedeutet, Fehler schon im Prozess zu verhindern, statt sie in der Prüfung zu suchen. Pick-by-Light setzt das um, indem dem Werker nur der eine richtige Behälter gezeigt und der nächste Schritt erst nach der Quittierung freigegeben wird. Der Arbeitsplatz führt so selbst durch die Montage, die Abhängigkeit vom Gedächtnis des Werkers sinkt deutlich.

Mit optischem Sensor praktisch nicht. Der Sensor quittiert in dem Moment, in dem der Werker ins Fach greift, es kommt keine zusätzliche Bewegung hinzu. Die Taste am Modul PUM-A wählt man, wo eine bewusste Bestätigung gewünscht ist, Ausnahmen lassen sich auch in der Bediener-App quittieren. Die Methode richtet sich nach Takt und Ergonomie.

Ja. Aluprofile mit LED-Bändern werden ohne bauliche Eingriffe und ohne Spezialwerkzeug an vorhandene Regale, Behälterschienen und Werkbänke montiert. Das System arbeitet mit sicherer 5-V-Spannung, was die Installation an besetzten Arbeitsplätzen einfach macht. Vom Auspacken bis zum ersten geführten Schritt vergehen typischerweise Stunden.

Ja, deutlich. Neue Werker müssen nicht alle Varianten auswendig kennen, da der Arbeitsplatz in jedem Schritt das richtige Teil zeigt. Die Einweisung in die Bedienung dauert etwa 30 Minuten, danach konzentriert sich der Werker auf die eigentliche Montage. Das verkürzt die Zeit bis zur Selbstständigkeit und entlastet erfahrene Kollegen.

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Nennen Sie uns Anzahl der Lagerplätze, Aufträge und Schichten – wir schlagen eine Lösung und eine Amortisationsschätzung vor.