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Retourenbearbeitung mit Put-to-Light: sortieren, einlagern, nichts verlieren

In der Retourenbearbeitung lässt Put-to-Light nach dem Scan eines zurückgesandten Artikels das Fach aufleuchten, in das er gehört: zurück in eine bestimmte Lagerzone, zur Prüfung oder zur weiteren Klärung. Niemand entscheidet aus dem Gedächtnis, alle folgen dem Licht. Retouren sind schneller wieder verkaufsfähig, es entsteht kein ungeklärter Warenberg und die Bestände stimmen.

Auf einen Blick

  • Das System bestimmt das Ziel jedes Artikels
  • Zonenweise Einlagerung mit Lichtführung am Wagen
  • Hard- und Software aus eigener Entwicklung seit 2018

Warum sich Retouren stapeln

Retouren kommen bunt gemischt: verschiedene Produkte, Größen und Zustände in einem Karton. Manuelles Sortieren ist langsam, setzt Sortimentskenntnis voraus, und nach Weihnachten oder Abverkäufen stapelt sich unbearbeitete Ware schnell. Ein Artikel auf dem Stapel ist nicht verkäuflich, und falsch eingelagert steht er zwar im Bestand, wird aber nicht gefunden.

Retourenbearbeitung mit Put-to-Light: sortieren, einlagern, nichts verlieren

Wie Licht Retouren schneller in den Verkauf bringt

Sortieren an der Wand

Nach dem Scan leuchtet das vom System bestimmte Fach, etwa nach Lagerzone, Kategorie oder nächstem Schritt. Der Mitarbeiter wählt nichts aus.

Einlagern per Wagen

Sortierte Artikel fahren auf einem Wagen mit LED-Plätzen zurück. Der Wagen zeigt, was zu nehmen ist, das Regal, wohin es gehört.

Ohne Sortimentskenntnis

Auch neue oder saisonale Kräfte können Retouren bearbeiten. Die Bedienung lernen sie in etwa 30 Minuten, die Entscheidung trifft das System.

Bestände, die stimmen

Jede Ablage und Einlagerung wird quittiert und in Echtzeit gebucht. Die Ware ist verfügbar, sobald sie am richtigen Platz liegt.

So funktioniert es

  1. 1Der Mitarbeiter öffnet die Retoure und scannt den Artikel.
  2. 2WMS oder ERP bestimmen den nächsten Schritt und das Zielfach.
  3. 3An der Wand leuchtet das Fach, die Ablage wird quittiert.
  4. 4Ein volles Fach wandert auf einen Wagen zur Einlagerung in die Zone.
  5. 5Beim Einlagern zeigt das Licht den Regalplatz, die Quittierung bucht den Bestand.

Anbindung an WMS und ERP

Die Entscheidung, wohin eine Retoure gehört, bleibt in Ihrem WMS oder ERP. Das Lichtsystem übernimmt sie per REST API, MQTT oder WebSocket, setzt sie in ein Lichtsignal um und meldet jede Ablage und Einlagerung in Echtzeit zurück. Fehlt ein Lagerverwaltungssystem, kommen Logisio WMS oder einfachere Logik in CI4 infrage.

Software

Was Sie für eine Anfrage vorbereiten

  • Retouren pro Tag und saisonale Schwankungen
  • Anzahl Sortierziele (Zonen, Kategorien, Schritte)
  • Typische Maße der Retourenartikel
  • Heutiger Ablauf von Prüfung und Einlagerung
  • System, das Retouren erfasst

Häufige Fragen

Nein. Ob ein Artikel zurück in den Verkauf, zur Prüfung oder anderswohin geht, legen Ihr WMS, ERP oder der Prüfer fest. Das Lichtsystem setzt diese Entscheidung in ein eindeutiges Signal am richtigen Fach um und stellt sicher, dass der Artikel dort ankommt. Regeln lassen sich so im System ändern, ohne das Personal neu zu schulen.

Ja. Die Bedeutung der Fächer ist reine Softwareeinstellung, die Wand kann vormittags Versandaufträge und nachmittags Retouren sortieren. Das lohnt sich vor allem für kleine und mittlere Onlineshops, wo eine eigene Retourenwand nicht ausgelastet wäre. Bei großen Mengen ist ein getrennter Arbeitsplatz sinnvoller, damit sich die Ströme nicht vermischen.

Kapazität schaffen Sie mit Personal statt Umbau. Neue Kräfte lernen die Bedienung in etwa 30 Minuten, da sie weder Sortiment noch Lagerlayout kennen müssen. Der Mehrbedienerbetrieb mit Farbcodierung erlaubt mehreren Personen die Arbeit an derselben Wand. Reicht das nicht, lassen sich Wand oder Wagen modular erweitern.

Ja. Ohne WMS stellen wir die nötige Logik bereit, etwa in der Steuerungssoftware CI4, oder führen Logisio WMS ein. Zu Beginn genügt es zu wissen, in welche Ziele nach welchen Kriterien sortiert wird. Für die Anbindung an Ihr ERP oder Ihren Onlineshop gibt es eine Testumgebung, in der Sie den gesamten Ablauf vorab erproben.

Sollen wir Ihren Prozess anschauen?

Nennen Sie uns Anzahl der Lagerplätze, Aufträge und Schichten – wir schlagen eine Lösung und eine Amortisationsschätzung vor.