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Put-to-Light: Auftragssortierung nach der Sammelkommissionierung

Put-to-Light kehrt die Logik der Kommissionierung um: Die Ware für einen ganzen Auftragsbatch wird gemeinsam entnommen und erst an der Sortierwand verteilt. Der Mitarbeiter scannt den Artikel, das passende Fach leuchtet auf, die Ablage wird bestätigt. So sinken die Wege, Dutzende Aufträge werden parallel sortiert und Fehlwürfe fallen vor dem Versand auf.

Auf einen Blick

  • Dutzende Aufträge parallel sortiert
  • Standard 60, Pro 120 oder Sondermaß
  • Hard- und Software der Wand aus eigener Entwicklung seit 2018

Wo der Vorteil der Sammelkommissionierung verloren geht

Sammelkommissionierung verkürzt die Wege, hinterlässt aber einen Warenberg, der noch verteilt werden muss. Sortieren nach Papier oder Bildschirm ist langsam, erfordert Konzentration und ist genau die Stelle, an der Aufträge vertauscht werden. Je mehr Aufträge im Batch, desto länger die Suche nach dem richtigen Fach und desto größer das Risiko falscher Lieferungen.

Put-to-Light: Auftragssortierung nach der Sammelkommissionierung

Was eine Put-to-Light Wand mit LED-Führung leistet

Scannen, Fach leuchtet

Nichts suchen, nichts lesen: Nach dem Scan leuchtet nur das Fach, in das der Artikel gehört, bei Bedarf mit Mengenangabe.

Größe nach Volumen

Wände gibt es von 20 bis über 200 Fächer. Standard 60 passt zu mittleren Onlineshops, Pro 120 zu Großvolumen, ansonsten Maß und Layout nach Bedarf.

Schnelle Umstellung für Aktionen

Die Zuordnung der Fächer zu Aufträgen, Kunden oder Touren ist reine Softwareeinstellung. Für Aktionen oder Saison wird nichts umgebaut.

Vollständigkeitskontrolle

Das System weiß, was in jedem Fach noch fehlt, und signalisiert einen vollständigen Auftrag per Licht, damit der Packer ihn sofort entnimmt.

So funktioniert es

  1. 1Das WMS bündelt Aufträge zu einem Batch und weist jedem ein Fach in der Wand zu.
  2. 2Die Ware des Batches wird gemeinsam entnommen, etwa mit einem Wagen in einem Rundgang.
  3. 3An der Wand scannt der Mitarbeiter den Artikel, das Zielfach leuchtet auf.
  4. 4Die Ablage wird per Taste oder Sensor quittiert, die Restmenge aktualisiert.
  5. 5Ein vollständiger Auftrag leuchtet auf der Packseite und geht zum Verpacken.

Anbindung an WMS und ERP

Die Wand muss nur eines wissen: welcher Artikel zu welchem Auftrag gehört. Diese Information kommt per REST API oder MQTT aus Ihrem WMS oder ERP, jede Ablage und jeder fertige Auftrag wird in Echtzeit zurückgemeldet. Die Fachzuordnung steuert Ihr System, Logisio WMS oder unsere Software CI4, die auch lokal ohne Internet läuft.

Software

Was Sie für eine Anfrage vorbereiten

  • Wie viele Aufträge pro Batch sortiert werden sollen
  • Typische Artikel- und Verpackungsmaße
  • Ob Sie für Endkunden, Filialen oder Touren sortieren
  • Verfügbare Fläche für Wand und Packplatz
  • System, das heute die Batches bildet (WMS, ERP)

Häufige Fragen

Pick-by-Light zeigt, wo entnommen wird, das Licht sitzt also am Regalfach. Put-to-Light zeigt, wo abgelegt wird, also am Fach der Sortierwand oder am Behälter auf dem Wagen. Die Technik ist dieselbe, nur die Flussrichtung unterscheidet sich. Viele Lager kombinieren beides: Batch aus dem Regal entnehmen, dann per Put-to-Light verteilen.

Das System unterstützt Mehrbedienerbetrieb mit Farbcodierung. Jeder Mitarbeiter erhält eine Farbe und sieht nur seine eigenen Anweisungen, sodass sich niemand an derselben Wand in die Quere kommt. Mit LED-Bändern im Aluprofil können bis zu 8 Personen an einer Station arbeiten. Sinnvoll ist, was Wandlänge und Warenfluss hergeben.

Nein. Der Onlinehandel ist der häufigste Einsatz, doch das Prinzip funktioniert ebenso beim Verteilen auf Filialen, Touren, bei der Retourenbearbeitung oder beim Zusammenstellen von Sets. Ein Fach steht dann für eine Filiale, Tour oder einen Zielort statt für einen Auftrag. Entscheidend ist, viele Artikel schnell und fehlerfrei auf mehrere Ziele zu verteilen.

Ausgangspunkt sind die Aufträge pro Batch und die Artikelgröße. Mittlere Onlineshops kommen meist mit Standard 60 aus, Großvolumenbetriebe wählen Pro 120, für besondere Anforderungen entwerfen wir Maß und Layout individuell. Die Wand lässt sich mit dem Volumen erweitern, Sie müssen also nicht gleich die Maximalkapazität kaufen.

Sollen wir Ihren Prozess anschauen?

Nennen Sie uns Anzahl der Lagerplätze, Aufträge und Schichten – wir schlagen eine Lösung und eine Amortisationsschätzung vor.